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Datum/Zeit |
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4,26 € |
-0,015 € |
-0,35 % |
24.04/08:15 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007257503 |
725750 |
- € |
- € |
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Metro Marketperformer 30.11.2000
GZ-Bank
Die Metro AG (WKN 725750) verfolgt das Ziel der langfristig nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes, berichten die Analysten der GZ-Bank..
Im Bereich der Elektronikmärkte (Media/Saturn), der anhaltend hohe Wachstumsraten im boomenden Geschäft mit Unterhaltungselektronik, verspreche, solle die europäische Marktführerschaft weiter ausgebaut werden. Signifikantes Wachstum verspreche nach Ansicht der Analysten der GZ-Bank AG auch die Internationalisierung des Konzerns.
Das im Jahr 2000 neu hinzugekommene Geschäftsfeld E-Commerce solle ausgebaut werden. Der Start von Web-Shops der Vertrieblinien Metro24, Zebralino und Mediamarkt.de verlaufe zufriedenstellend. Für real und Extra sei kein Internet-Lieferservice geplant. Die Experten der GZ-Bank AG werten dies als positiv, da kein Geschäftsmodell für Supermärkte im Internet in Sicht sei, mit dem mittelfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit Profitabilität erreicht werden könne. Über die Einführung des Payback-Kartenprogramms soll die Kundenloyalität erhöht werden. Damit positioniere sich die Metro AG auch im Hinblick auf den Wegfall des Rabattgesetzes.
Die Metro AG habe in den ersten neun Monaten 2000 den Konzernumsatz um 7,8% auf 64,61 Mrd DM gesteigert. Der Auslandsanteil am Umsatz sei auf 41,7% gestiegen. Cash & Carry hätten in den ersten neun Monaten ein zufrieden stellendes flächenbereinigtes Wachstum von 4,8% verzeichnet.
Die Situation im Lebensmittel-Einzelhandel bleibe nach Ansicht der Analysten unbefriedigend. Das Segment profitiere nicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den gestiegenen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Der Trend zur Umorientierung des Ausgabeverhaltens zu mehr Freizeitdienstleistungen halte an. Der Markteintritt Wal Marts verschärfe die unbefriedigende Marktsituation.
Am erfreulichsten habe sich angesichts des Booms bei Unterhaltungselektronik die Media-Saturn-Gruppe entwickelt. Trotz hohen Vertriebsinvestitionen und Anlaufverlusten für die Eröffnung neuer Standorte, rechne die GZ-Bank AG auf Gesamtjahressicht mit einem steigenden Ergebnisbeitrag der Sparte. Das Geschäftsfeld Baumärkte habe sich dem negativen Branchenumfeld nicht entziehen können. Die flächenbereinigte Umsatzsteigerung der Sparte Warenhäuser sei im wesentlichen auf den 3,9%igen Zuwachs bei den Galeria-Filialen zurückzuführen.
Die Aktie der Metro AG weise eine deutliche Stärke zum Gesamtmarkt auf. Nicht ohne Grund. Die Segmente Cash & Carry sowie Elektronikmärkte würden aussichtsreiche Perspektiven versprechen. Das Geschäftsfeld Warenhäuser zeige sich unter anderem durch die positive Entwicklung der Galeria-Filialen erholt. Das Geschäftsfeld E-Commerce werde weiter ausgebaut und die Optimierung der Vertriebsstrukturen vorangetrieben. Die rasche internationale Expansion sei nach Ansicht der Analysten der GZ-Bank AG langfristig erfolgversprechend. Die Probleme in den Segmenten Warenhäuser und SB-Verbrauchermärkte seien nach wie vor nicht gelöst. Auch die Baumarkt-Sparte werde sich nach Meinung der Analysten weiter unterdurchschnittlich entwickeln. In der Summe werde die Entwicklung als zufriedenstellend erachtet. Für das Jahr 2000 rechne die GZ-Bank AG mit einem Gewinn je Aktie (DVFA) von 0,92 Euro, der nach Ansicht der Experten im Jahr 2001 auf 1,34 steigen soll. In der aktuellen Börsensituation biete der weltweit drittgrößte Handelskonzern eine gute defensive Anlagemöglichkeit. Die Analysten der GZ-Bank AG stufen die Aktie von Underperformer hoch auf Marketperformer.
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